#1

RAW oder JPEG

in Links zum Thema Bildgestaltung, Bildbearbeitung 17.10.2016 09:52
von Rainer Ernst • 449 Beiträge | 1106 Punkte

Hallo liebe Mitglieder,
anbei einen Link zum Thema "in welchem Format soll ich speichern?"
http://www.elmar-baumann.de/cgi-bin/skri...ensoren-01.html

Gruß Rainer


"Die Erinnerung an gute Qualität hält länger als die kurze Freude über einen niedrigen Preis°
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#2

RE: RAW oder JPEG

in Links zum Thema Bildgestaltung, Bildbearbeitung 17.10.2016 13:27
von Sboernemeyer • 145 Beiträge | 512 Punkte

Hallo
Für die Bearbeitung klar das RAW Format.
Speicherplatz ist keine Mangelware mehr.
Ich würde das JPG gleich mitspeichern.
So hat man beide Möglichkeiten:
RAW zum ernsthaften Bearbeiten
JPG als eine Art Vorshau - da deutlich kleiner kann man die mal eben zum Check in die Software laden und schnell mal eben beurteilen wie der Stack geworden ist
Glück auf! Aus Oberhausen



zuletzt bearbeitet 17.10.2016 13:28 | nach oben springen

#3

RE: RAW oder JPEG

in Links zum Thema Bildgestaltung, Bildbearbeitung 17.10.2016 20:00
von Volker Betz • 24 Beiträge | 115 Punkte

Na ja, das ist das ist so ne Sache. Ich stacke mit JPEG und speichere das Rsultat als tiff. Für Zeitschriften und Bücker reicht das.
Und ein DTP Programm geht dann vermutlich mit vielen RAWs in die Kniee.

Technisch ist RAW evtl besser aber 120 Bilder in raw stacken ?

Darf natürlich jeder so machen wie er möchte.

Volker


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#4

RE: RAW oder JPEG

in Links zum Thema Bildgestaltung, Bildbearbeitung 18.10.2016 06:34
von Alex R. • 15 Beiträge | 159 Punkte

Hallo Volker,

RAW ist kein Bildformat, sondern ein Datei. RAW
kann man daher nicht stacken.

Fotografiert man einen Stapel in RAW und entwickelt diese Daten
in das 16 bit Tif Format, bieten sich enorm viele Vorteile die einem
ein jpeg Format auf technischen Gründen niemals bieten kann.

Hier einige Vorteile:

Man kann mit ETTR belichten und die Bilder bei der Entwicklung dunkler
machen sodass enorm wenig rauschen bei ISO 100 entsteht

Man kann die Bilder vorentrauschen und die Schärfe herausnehmen, das
Ergebnis ist ein sauberes Rohbild, welches nicht durch den Kamera Computer
vor bearbeitete wurde.

Man kann den Weißabgleich vorher bestimmen.

Man kann Spitzlichter vor dem Stacken korrigieren sodass die bei einem Z Stapel
nicht immer weiter multipliziert werden.

Man hat den vollen Tonwertumfang, um genau zu sein den größtmöglichen den es gibt nutzen
Tonwertabrisse treten daher so gut wie gar nicht oder nur selten auf.

Das alles erfolgt in Stapelverarbeitung mit wenigen handgriffen.

Nach dem Stacken erhält man wieder ein 16bit Tif und kann sein Rohbild fertig
entwickeln mit einem RAW Converter.

Ich stacke meine Stacks alle im 16bit Tif Format und die Tif`s sind viel viel größer als
die RAW Bilder zuvor. Ein Tif hat um die 140MB.


Vergleichen....macht vieles klarer!

Cheeeeeers....Alex :-)

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zuletzt bearbeitet 18.10.2016 06:38 | nach oben springen

#5

RE: RAW oder JPEG

in Links zum Thema Bildgestaltung, Bildbearbeitung 18.10.2016 12:02
von Volker Betz • 24 Beiträge | 115 Punkte

Ja ,
ich glaube das alles. Damit ich nicht wie ein Blinder vom Krückstock rede habe ich gerade mal in Raw aufgenommen und gestackt. 10 Bilder RAW je 25 MB.
Helicon Focus convertert ohne murren aber es stackt sich langsam, wenn ich jetzt an 100 Bilder denke. Das Resultat als TIFF ist 140 MB. Nach bearbeiten in Helicon Filter und croppen auf ein Quadrat: 84 MB. Das gleiche Bild als JPG mit 100 % gespeichert hat dann 14 MB.

Wenn ich an mein Archiv denke wird mir schwindlig. Momentan betreibe ich 4 TB NAS in RAID 1. Ich müsste recht bald auf 40 TB aufstocken oder nur das gestäckte bild archivieren.
Für den Druck reichen mir 5 MB JPEG.. Und für den Bildschirm sowiso. Zugegeben, Poster Kalender da würde es sich lohnen.


Grüße

Volker


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#6

RE: RAW oder JPEG

in Links zum Thema Bildgestaltung, Bildbearbeitung 18.10.2016 12:46
von Rainer Ernst • 449 Beiträge | 1106 Punkte

Hallo Volker,
du musst beachten, dass Alex überwiegend Motive aus Fauna und Flora fotografiert. Er hat andere Ziele als ein Mineralien-Fotograf, der seine oder andere Sammlungen fotografiert, bzw. dokumentiert.
Er hat dadurch auch weitaus weniger Fotos im Jahr.
Überleg doch mal wie viele Fotos du für Bücher und andere Zwecke schon gemacht hast.

Gruß
Rainer


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#7

RE: RAW oder JPEG

in Links zum Thema Bildgestaltung, Bildbearbeitung 18.10.2016 13:54
von Alex R. • 15 Beiträge | 159 Punkte

Hi,

dazu muss ich auch sagen das ich sehr viel bearbeite und hier
lohnt sich das RAW und Tif auf jeden Fall. Bei Helicon ist es so das
die RAW im Hintergrund auch in 16 bit Tif`s umgewandelt werden. Das
RAW selber zu stacken geht nicht, wie ich beschrieben hatte. Ich stacke
hauptsächlich mit Zerene und das geht langsamer als mit Helicon, ich
habe schon stacks mit 1000 Bilder gemacht...

Ich will auch keine Grundsätzliche Diskussion über RAW vs. Jepeg starten. Ich denke
jeder hat hier seine eigene Vorlieben und ziele und jeder nutzt die Bilder anders.


Vergleichen....macht vieles klarer!

Cheeeeeers....Alex :-)

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#8

RE: RAW oder JPEG

in Links zum Thema Bildgestaltung, Bildbearbeitung 18.10.2016 16:26
von Edgar Müller • 43 Beiträge | 798 Punkte

Hallo,
beim fotografieren (stacken), speichere ich immer beide Formate (JPG und RAW). In den meisten Fällen (95%) benutze ich die JPG's, da diese mir eben ausreichen. Wobei man sagen muss, dass die JPG's der Olympus richtig gut sind. Die RAW lösche ich dann einfach. RAW's benutze ich, wenn ein Foto aus welchen Gründen auch immer daneben ging.
Zum Beispiel in der "Terra Mineralia" in Freiberg habe ich bei der Eröffnung ausschließlich nur RAW aufgenommen. Wegen der schwierigen Lichtverhältnisse, mit Stativ und ohne Blitz gearbeitet. Da ist es dann von Vorteil wenn man RAW's hat die man anschließend nach Bedarf entwickeln kann.


Es gibt einen wichtigen Grund für den man RAW vorziehen sollte. Wegen der Farbtiefe von 16 Bit. JPG hat nur 8 Bit Farbtiefe und da kann man deutliche Farbabbrüche (Abstufungen) bekommen. Das habe ich schon öfters bei meinen Bildern im Hintergrund gehabt. Dies passiert mit 16 Bit Farbtiefe nicht! Es kam bei mir schon vor, dass ich ein Stück nochmals fotografiert habe wegen solcher Farbabstufungen, weil ich die RAW's vorschnell gelöscht hatte. Seitdem lösche ich die RAW's erst wenn ich mit dem JPG-Foto zufrieden bin.

Selbst wenn man das JPG in ein Tiff umwandelt hat man nicht mehr Farbtiefe, da das JPG eben nur 8 Bit hat und daraus dann auch kein Foto mit 16 Bit Farbtiefe machen kann.

Stacken tue ich nur in JPG. Und aufheben zwischenzeitlich auch nur noch bzw. zu 95 % die JPGs in hoher Auflösung.

Wegen des Speicherbedarf kann ich Volker nur Recht geben. Die TIFF bzw. auch die RAW benötigen mehr Platz und machen die Dateien sehr groß was bei der Bildbearbeitung nicht gerade ein Vorteil ist. Und ich arbeite mit einem Mac der sehr sehr schnell ist.

Werden die Fotos veröffentlicht, dann übergebe ich die Aufnahmen auch schon mal im Tiff-Format, aber selbst auch hier bürgert sich immer mehr das JPG bzw. das PDF (mit eingebundenem Foto) ein.

Alleine die RAW's alle richtig zu entwickeln, um ein vergleichbares Foto in JPG zu erhalten, wie die Kamera es bereits liefert finde ich sehr aufwendig.

Gruß
Edgar


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#9

RE: RAW oder JPEG

in Links zum Thema Bildgestaltung, Bildbearbeitung 19.10.2016 04:51
von Alex R. • 15 Beiträge | 159 Punkte

Hi Edgar,

das Thema mit dem Farbabstufungen welches Du ansprichst, sind die von
mir erwähnten Tonwertabrisse. Diese treten wirklich recht schnell im jepg in
homogenen Flächen auf. Meisten in einfarbigen Hintergründen, dunkle Hintergründe
sind anfälliger als helle. Man kann diese Spitzen auch richtig im Histogramm sehen.
Fügt man ein Rauschen in das Bild hinzu sind die Tonwertabrisse gefüllt und weg.
In 16 bit treten sie erst gar nicht auf oder nur sehr wenig.


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