#1

Vergleich von Raynox 250 und Raynox 150 in Normalstellung

in Raynox Linsenset DCR-250 mit Adapter 21.11.2016 20:39
von Volker Betz • 24 Beiträge | 115 Punkte

Hallo,
Ich habe mich gefragt, wie groß ist der Unterschied und habe ein Objektmikrometer fotografioert (1 mm lang) Die Bilder sind Einzelbilder und das Objekt liegt nicht plan. Die Wolken im Hintergrund kommen vom hinterlegten Papier. Verwendet wurde ein Duchrlicht-Objektmikrometer aber im Auflicht.



Es sind Unterschiede vorhanden, aber weniger als von mir erwartet. Nun kann man rätseln warum.

Grüße
Volker

Volker

Angefügte Bilder:
Vergleich raynox 250 -150.jpg

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#2

RE: Vergleich von Raynox 250 und Raynox 150 in Normalstellung

in Raynox Linsenset DCR-250 mit Adapter 21.11.2016 20:45
von Sboernemeyer • 145 Beiträge | 512 Punkte

Hallo Volker,
Danke für den Test mit APS-C.
Wäre ein Testvam VF ebenfalls denkbar?
Gruß aus Oberhausen
Sven


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#3

RE: Vergleich von Raynox 250 und Raynox 150 in Normalstellung

in Raynox Linsenset DCR-250 mit Adapter 21.11.2016 20:53
von Sebastian Haschke • 73 Beiträge | 400 Punkte

Danke für den Test, gerade bei VF haben Tests der Amerikaner gezeigt das die 150er linse deutlich im Vorteil ist gegenüber der 250.
die zeigt stärkere abschattungen am Rand, aber ob das von allen bestätigt werden kann?
Zumindestens von der Logik her ist die 150 einfach die bessere Wahl, weil näher an den für die Mikroskopobjektive gerechneten Daten dran (bei mitutoyo).
Gruß Sebastian


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#4

RE: Vergleich von Raynox 250 und Raynox 150 in Normalstellung

in Raynox Linsenset DCR-250 mit Adapter 22.11.2016 19:35
von Volker Betz • 24 Beiträge | 115 Punkte

Hallo Sven +Sebastian,

ein Test mit VF erübrigt sich, man muß nur mit 1,6 multipliziren und der bei der Vergrößereun entspechend dividieren.
Ansonsten weiß ich, dßs Stephan Wolfsried keine Abschattungen mit VF hat (sony)
Ich kann das nicht testen, ich habe nur APSC und Micro 4/3.
Irgendwie muß man auch berücksichtigen daß die M plan Apo Objektive eigentlich für andere Sensoren konzipiert wurden und kleinere Bildwinkel haben.als etwa Luminare.

Nach allem was ich weiß, muß man sehr auf die Pixelgröße achten, das ist wichtiger als große Sensorformate.
Ideal wären halt 1, 5 µm pixel.

Grüße

Volker


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#5

RE: Vergleich von Raynox 250 und Raynox 150 in Normalstellung

in Raynox Linsenset DCR-250 mit Adapter 22.11.2016 21:36
von Sebastian Haschke • 73 Beiträge | 400 Punkte

Also zwischen VF und Apsc ist nen Riesen Unterschied bei der Objektivauswahl. Und natürlich auch bei der Tubuslinse. Es kommt ja auf den Erzeugten Bilddurchmesser an. Außerdem je mehr ein Objektiv zweckentfremded wird, desto mehr Fehler zeigen sich. Je grösser der Bilddurchmesser, desto mehr Fehler machen sich bemerkbar. Es ist also bei weiten nicht so trivial mikroskopoptiken an VF zu verwenden. Das ist ja eigentllich der Hauptgrund warum die Mitus so beliebt sind, die füllen halt VF Sensoren aus. Aber die brauchen halt auch "Hilfe" von einer Tubuslinse und zwar einer die so nahe an den dafür vorgesehen Daten dran ist wie möglich. Das es auch mit der 250 geht ist unbestritten, aber die bessere Wahl, gerade mit VF ist die 150, einfach weil Bildfehler logischerweise weniger sind.
Gruß Sebastian


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#6

RE: Vergleich von Raynox 250 und Raynox 150 in Normalstellung

in Raynox Linsenset DCR-250 mit Adapter 22.11.2016 21:40
von Sboernemeyer • 145 Beiträge | 512 Punkte

Wer kann eine DCR150 zum Test bereitstellen ?


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#7

RE: Vergleich von Raynox 250 und Raynox 150 in Normalstellung

in Raynox Linsenset DCR-250 mit Adapter 23.11.2016 15:33
von Volker Betz • 24 Beiträge | 115 Punkte

Hallo Sebastian,

für den Extrem-Makrobereich besteht bezüglich Objektivauswahl kein Unterschied zwischen 4/3, APSC und VF, was hier eignetlich das Thema ist, wohl schon für die allgemeine Fotografie. Oder habe ich da was nicht mitbekommen ?

Was ich weiß ist, dass Stephan Wolfdsried sehr erfolgreich mit Sony VF arbeitet, mit dem Nachteil das er um das Format zu füllen entsprechend stärker vergrößeren muß.

Was mir auffällt, daß es offensichtlich zwei extreme in der Betrachtungsweisen von Mineralbildern gibt: Die mineralogische und die Bildästhetische Betrachtung und Optimierung.
Ich fotografiere meistens Kristalle oder Aggregate und es fällt mir schwer die dominaten Kristalle im Bild nicht näherungsweise orthogonal orientiert aufzustellen. Das geht sicher auf Kosten der Dynamik und Ästhetik, aber dafür ist die Kristallgeometrie erkennbar. Für mich ist das wichtiger als die Bildgestaltung.
Daß man für den Extrem-Makro Bereich VF Kameras braucht habe ich noch nicht verstanden, aber meine Kameras werden auch nur für Mineralbilder verwendet. Ich suche eher nach Sensoren mit kleineren Pixeln. Die 1,5 µm wären schon schön um die Bedingungen der Kontrastübertragungsfunktion immer zu erfüllen. Da ist aber bislang nur Olympus im HR -Modus gut.


Grüße
Volker

Volker


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#8

RE: Vergleich von Raynox 250 und Raynox 150 in Normalstellung

in Raynox Linsenset DCR-250 mit Adapter 23.11.2016 17:09
von Sebastian Haschke • 73 Beiträge | 400 Punkte

Doch es gibt Unterschiede bei der objektivauswahl. Ich hab es oben eig. Schon erläutert. Es kommt auf den auskorrigierten Bilddurchmesser an. Bei zu kleinen Durchmessern bekommt man bei VF halt nicht den Sensor komplett ausgeleuchtet. Egal was man fotographiert. Und VF bietet einige Vorteile, ist aber schwerer zu realisieren.
Gruß Sebastian


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